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Deutsche Jugendspange mit Erfolg bestanden - Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Bischofswiesen absolviert höchstes deutsches Jugendleistungsabzeichen
Do, 10.07.2014

Bischofswiesen (tho) – Kürzlich fand im Riedherrnstadion in Bischofswiesen die Abnahme der Deutschen Jugendspange statt. Dies ist das höchste Abzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr. Eine Gruppe von neun Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Bischofswiesen stellte sich der Herausforderung und absolvierte das Abzeichen mit Bravour.

Knapp drei Wochen vor der Abnahme begann man mit dem Training unter der Leitung von dem stellvertretenden Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Bischofswiesen, Christoph Zuhra. Die Jugendlichen mussten hier vier praktische und eine theoretische Aufgabe bestehen. Dabei wurden ihnen Fitness, Kraft, Feuerwehr- und Allgemeinwissen abverlangt.

Da dies das höchste deutsche Jugendabzeichen ist, musste ein Abnahmeberechtigter aus einem anderen Landkreis die Abnahme leiten. Dazu konnte Hans Grabner, der Kreisjugendwart vom Berchtesgadener Land, den Kreisbrandmeister Markus Lippacher aus dem Landkreis Mühldorf begrüßen.

Nachdem der Ausbilder Christoph Zuhra die Jugendlichen antreten ließ, trat das Prüfungskomitee zur Begrüßung an die Jugendlichen. Angeführt von Kreisbrandmeister Markus Lippacher waren dies Kreisjugendwart Hans Grabner, Kreisbrandmeister Manfred Dufter, Kreisbrandmeister Harry Pirker, 1. Kommandant von Bischofswiesen Georg Graßl und sein Stellvertreter 2. Kommandant Martin Irlinger. Nun konnte es los gehen. Die erste Aufgabe war der Aufbau eines Löschangriffs ohne Bereitstellung mit der Wasserentnahme aus offenem Gewässer. Nachdem der Gruppenführer seinen Einsatzbefehl gegeben hatte, musste eine Saugleitung zusammen gekuppelt werden und im Anschluss drei C-Rohre in Angriff genommen werden. Dies ging nicht auf Zeit, aber die Sauberkeit und die korrekten Befehle waren die Hauptbewertungskriterien. Ein großer Bewertungspunkt war bei der Abnahme auch das Auftreten und Erscheinungsbild der Gruppe. Disziplin wurde hier großgeschrieben.

Nun folgte die zweite Aufgabe. Es musste in 55 Sekunden eine 120 Meter lange C-Schlauch-Strecke verlegt und zusammen gekuppelt werden. Die Hauptschwierigkeit bestand auch darin, dass die Schlauchstrecke drallfrei verlegt werden musste, sonst wäre die Übung ungültig und das Abzeichen nicht bestanden. Daraufhin mussten sich die Jugendlichen dem theoretischen Teil widmen. Ein 10-minütiges „Frage- und Antwortspiel“ durch das Prüfungskomitee. Dort mussten nicht nur Fragen aus dem Feuerwehrwesen, sondern auch aus der Allgemeinbildung, Sozialkunde und dem Gemeindewesen beantwortet werden.

Jetzt ging es zu den sportlichen Aufgaben. Es folgte das Kugelstoßen. Hier mussten die Jugendlichen zusammen eine Weite von mindestens 57 Metern zusammen bringen. Dazu mussten die Buben mit einer 5-Kilogramm- und die Mädchen mit einer 4-Kilogramm-Kugel stoßen. Dann folgte der anstrengendste Teil – der 1500-Meter-Staffellauf. Hier durften die Jugendlichen maximal 4 Minuten und 10 Sekunden brauchen. Nach 3 Minuten und 54 Sekunden kam der letzte Läufer im Ziel an.

Nach einer kurzen Verschnaufpause hieß es wieder antreten zur Verleihung der Abzeichen. Kreisbrandmeister Markus Lippacher lobte die herausragenden Leistungen der Bischofswieser Jugend und konnten ihnen Stolz das hochbegehrte Abzeichen verleihen. Auch Kreisjugendwart Hans Grabner fand lobende Worte und bezeichnete die Jugendgruppe der Feuerwehr Bischofswiesen als Aushängeschild des Landkreises Berchtesgadener Land, da diese eigentlich die einzige Feuerwehr im Landkreis ist, die dieses Abzeichen regelmäßig oder auch überhaupt durchführt. Auch Kreisbrandmeister Harry Pirker und 1. Kommandant Georg Graßl gratulierten den Jugendlichen zu ihren Leistungen. Ein großer Dank ging natürlich auch an den stellvertretenden Jugendwart und Ausbilder Christoph Zuhra, der sehr viel Zeit in die Ausbildung investiert hat und sogar am Sonntag mit den Jugendlichten übte und trainierte. Im Anschluss lud man alle ins Feuerwehrhaus Bischofswiesen zu einer zünftigen Brotzeit ein.

Thomas Zuhra

Die Prüfer mit den Jugendlichen (v.l.): 1. Kdt Graßl, 2. Kdt Irlinger, Stellv. Jugendwart Chr. Zuhra, E. Moderegger, M. Stanggassinger, F. Scharf, J. Pfnür, M. Holzschuh, Chr. Schwaiger, G. Schöne, F. Rüffer, K. Janssen, KBM Pirker, Grabner u. Lippacher

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